Holzpuppe tippt an einer alten Schreibmaschine, erstellt mit KI nach Idee von Rolf Barkhorn

Über den Autor Rolf Barkhorn

Meine ersten Bücher sind autobiografisch geprägt. Sie erzählen von Erlebnissen, die mein Leben verändert und auch meinen Weg als Autor beeinflusst haben. Doch das war erst der Anfang. Inzwischen schreibe ich ebenso Romane, Ratgeber und humorvolle Geschichten – und mein erster Kriminalroman steht kurz vor der Veröffentlichung.

„Rübergemacht, aber andersrum“ (2019) bleibt dabei mein bekanntestes Buch und das Herzstück vieler meiner Lesungen.
Es hat mir als Autor viele Türen geöffnet. Aber ich möchte meine Leser auch künftig mit neuen Geschichten überraschen – ganz gleich, in welchem Genre.

Mein Name ist Rolf Barkhorn.
Geboren wurde ich 1955 in Bremerhaven.
Heute lebe ich an der Ostsee
in Mecklenburg-Vorpommern. 
Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Kinder
und fünf Enkelkinder.

Buchautor und Eigenverleger Rolf Barkhorn, Foto: Thomas Hoppe (OZ)

Mein Weg zum Schreiben

Als ich elfeinhalb Jahre alt war, zog meine Familie mit sechs Kindern von der Bundesrepublik in die DDR. Ein ungewöhnlicher Schritt, der mein weiteres Leben nachhaltig prägte. Viele Jahre später entstand daraus mein erstes Buch „Rübergemacht, aber andersrum“.

 

Ich absolvierte in der DDR die zehnklassige Polytechnische Oberschule im Jahr 1971. Danach studierte ich an den Instituten für Lehrerbildung in Potsdam und in Putbus auf Rügen und erwarb dort im Juli 1975 das Staatsexamen als Unterstufenlehrer (Grundschullehrer).

Auf der Insel Rügen arbeitete ich an der Polytechnischen Oberschule in Lohme als Pionierleiter und Lehrer. Schon während meines Studiums begann ich, nebenberuflich als Diskjockey zu wirken, zu DDR-Zeiten "Schallplattenunterhalter" genannt.
Diese Erlebnisse lieferten später den Stoff für mein zweites Buch,
"Röhrentod & Bandsalat".


1979 wurde ich zum Grundwehrdienst einberufen, den ich als Landmatrose zunächst in der Schiffstammabteilung auf der zu Stralsund gehörenden Insel Dänholm und danach in der 1. Flottille der Volksmarine in Peenemünde auf der Insel Usedom absolvierte.
Aus diesen Erinnerungen entstand später mein drittes autobiografisch geprägtes Buch

„Reinschiff auf dem Betonkreuzer“.

Nach dem Wehrdienst war ich knapp 5 Jahre in der Abteilung Kultur der FDJ-Bezirksleitung in Rostock beschäftigt, wo ich u.a. als Orgleiter (heute würde das wohl Manager heißen) für das Bezirksmusikkorps, einen zeitweiligen Zusammenschluss von 10 Jugendorchestern, zuständig war.
Vom Jugendverband wechselte ich für kurze Zeit ins Bezirkskabinett für Kulturarbeit, einer ziemlich sinnlosen Einrichtung, bei der 75 Prozent der Arbeitszeit für die innerbetriebliche Bürokratie draufging.

 

1988 zog ich mit meiner Familie ins Ostseebad Kühlungsborn, wurde dort stellvertretender Jugendklubhausleiter. Nach der Wende versuchte ich mich im selben Haus als selbstständiger Gastronom und Diskothekbetreiber und scheiterte grandios als für den Kapitalismus untauglicher Geschäftsmann. 

Nach zwei Umschulungen in den Bereichen Tourismus und Mediengestaltung entdeckte ich ab 1997 mein Faible für den Lokaljournalismus.


Seitdem war und bin ich manchmal noch als Freiberufler überwiegend für den Verlag der OSTSEE-ZEITUNG als Autor und Producer tätig.
Ein weiteres Standbein sind Luftaufnahmen im Kundenauftrag (Immobilienfirmen, Privatpersonen, Zeitungen).
Seit 2019 verfasse ich eigene Bücher. Diese veröffentliche ich bislang als Eigenverleger (Selfpublisher) u.a. mit Hilfe von KDP Amazon und Tolino.

Warum ich meine Bücher im Eigenverlag veröffentliche

 

Es ist nicht so, dass ich es nicht versucht hätte, auch mal eines meiner Manuskripte bei Verlagen vorzustellen.
Mit dem Titel "Rübergemacht, aber andersrum" habe ich es tatsächlich mal getan. Ich habe acht Verlage angeschrieben und ihnen mein Manuskript zugesandt. Zwei von ihnen haben nach gut 6 Wochen reagiert und haben dann wenigstens höflich abgesagt. Ein weiterer Verlag, der nach 2 Monaten immerhin Interesse signalisierte, nahm dann doch davon Abstand, als ich darauf hinwies, dass der Titel über Amazon schon erhältlich ist, obwohl dazu keine festen vertraglichen Bindungen bestehen. 

 

 

 

Ich habe Verständnis für die Verlage, die es auch nicht einfach haben in schwierigen Zeiten. Wahrscheinlich sind sie aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen, statt sich Arbeiten unbekannter Autoren zu widmen, doch lieber Promi-Biografien, und seien sie inhaltlich noch so banal, in großen Auflagen zu drucken. Oft geschieht das in der Hoffnung, dass diese nicht wie Blei in den Buchläden liegen, was aber auch nicht immer klappt.

 

 

 

Natürlich würde ich mich freuen, wenn sich eines Tages ein Verlag für meine Bücher interessieren würde. Aber bis dahin gehe ich meinen eigenen Weg. 

 

 

 

Außerdem finde ich das Prinzip „Print on Demand“ viel zeitgemäßer. Das erspart mir größere Vorkosten und ist umweltfreundlich, weil eben nicht Papier für unnötig hohe Stückzahlen bedruckt werden muss. In der Regel werden nur so viele Bücher gedruckt, wie tatsächlich gebraucht werden.