Seemannsknoten

Sie sind bei einer Bootstour unverzichtbar - die Seemansknoten. Wer als Crewmitglied an Bord eines Schiffes geht, muss die wichtigsten Seemannsknoten kennen. Dieser Punkt wird leider von Bootsurlaubern immer wieder unterschätzt. Dabei geht es bei der Anwendung der Knoten nicht darum, irgendeinem alten verstaubten Ritual zu huldigen. Die Knoten erfüllen an Bord ihren ganz praktischen Zweck. Am wichtigsten aber ist, dass sie sich, wenn man sie erst einmal gelernt hat, schnell binden lassen, unter Umständen aber auch genauso schnell und einfach wieder lösen lassen.

Natürlich ließe sich ein Fender auch mit einem undefinierbaren Tüddelknoten an der Reling befestigen. Muss der Knoten aber schnell wieder gelöst werden, weil der Fender an anderer Stelle gebraucht wird, kann es eng werden. 
Für fast jeden Anwendungsgebrauch gibt es extra einen Knoten. Es reicht aber, wenn die Crewmitglieder einer Motoryacht die für diesen Zweck gängigsten Knoten kennen und beherrschen. Video- und Foto-Anleitungen zum Binden dieser Knoten gibt es reichlich im Internet.
Diese Knoten sollte man kennen:
Palstek - damit wird am Leinenende eine feste Schlinge gebunden, die auch unter Zug nicht kleiner wird. Mit der Schlinge kann dann ein Pfahl belegt werden. 

 

 

Der Palstek gehört zu den

gängigsten Seemansknoten. Diesen sollte jedes Crewmitglied aus dem FF beherrschen.


Webeleinstek gebunden -  damit können die Fender an der Reling befestigt werden
Webeleinstek gesteckt - Es entsteht eine Schlinge, deren Ende sich beim Anziehen selbst bekneift und somit hält. Dieser Knoten ist gut geeignet für das das Festmachen an einem Poller, wenn die Länge der Leine nicht reicht, um das zweite Ende an Bord zurückzulegen. 
Kreuzknoten - zum Verbinden zweier gleichstarker Leinen oder Leinenenden
Achtknoten - verhindert, dass das Ende einer Leine ausfranst
Belegen einer Klampe -  wie die Klampe richtig mit der Leine belegt wird, sollte jeder wissen, der das Boot festmacht. 
Schotstek - zum Verbinden zweier ungleich starker Leinen
Übungsleinen einpacken

Übung macht den Meister! Schon ein paar Wochen vor Urlaubsantritt nehme ich mir regelmäßig zwei farbige Übungsleinen zur Hand und teste für mich, ob ich noch alle Knoten, die ich kenne, aus dem FF beherrsche. Und selbstverständlich kommen diese Übungsleinen mit in mein Bordgepäck. 

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