Proviant einkaufen und lagern

Seeluft macht hungrig! Und Durst gesellt sich meistens auch noch hinzu. Möglichkeiten, den Proviant-Vorrat an Bord  aufzufüllen, gibt es in den niederländischen Städten reichlich. Neben den Filialen großer Supermärkte wie Jumbo und Albert Heijn sind auch bekannte Discounter wie ALDI oder LIDL zu finden. Auch der Einkauf auf dem Wochenmarkt ist ein Erlebnis.

Die Preise bei Lebensmitteln liegen im Durchschnitt etwas höher als in Deutschland, sie sind aber auch nicht so hoch, dass man bei der Anreise das ganze Auto mit heimischen Lebensmitteln voll packen muss.
Frische und Qualität sind  hervorragend

Ein paar Besonderheiten aber gibt es, die man kennen sollte:
Brot - und das trifft auf nahezu alle Sorten der reichhaltigen Auswahl zu - ist in der Konsistenz des Teiges wesentlich weicher und lockerer, als wir es aus Deutschland kennen.
Die Auswahl an Würstchen, egal ob frische Wiener, Bockwurst und Würsten in Glas oder Dose,  ist selbst in den Supermärkten nicht so üppig und recht teuer. Wer gern Würstchen ist, sollte diese dann doch lieber von zu Hause mitbringen.
Biertrinker werden in den Niederlanden nicht mit solch einer reisigen Auswahl an Sorten und günstigen Preisen verwöhnt, wie sie es aus Deutschland kennen. Gängige Marken in den Niederlanden sind:
Heineken, Grolsch, Amstel, Dommelsch, Jupiler, Warsteiner und andere. Fast alle Sorten sind auch in Dosen (Blikjes) erhältlich, die sich an Bord gut lagern lassen.Dosenpfand gibt es nicht.
Hochprozentige Spirituosen sucht man in den Regalreihen der Supermärkte vergeblich. Die werden meistens entweder in einer Extraabteilung des Marktes oder sogar in einem gesonderten Geschäft, der sogenannten Slijterij verkauft.
Die Lieblingsschnapssorte der Niederländer ist der Genever, ein Wacholderbranntwein, der aber in vielen Facetten angeboten wird. 
Unter den likörhaften Sorten sind Bessen (Beeren) und Kersen (Kirschen) bei uns die absoluten Renner.

Ein Hinweis zur Kühlung: Sollen neben den üblichen Lebensmitteln wie Eier, Käse, Wurst und Milch auch möglichst viele Getränke an Bord kühl gelagert werden, empfiehlt es sich, eine mobile Kühlbox in den Urlaub mitzunehmen. Die Kapazität des Kühlschrankes an Bord ist oft nicht so groß.

Tipp: Wer am Anreisetag keine Zeit zum Einkaufen hat, kann auch beim Vermieter anfragen, ob ein Lieferservice für die wichtigsten Lebensmittel angeboten wird.  

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