Die Mannschaft

Eine gute Crew ist unverzichtbar an Bord eines jeden Schiffes. Dass sich die Mitglieder untereinander gut verstehen und sich nicht ständig streiten oder auf die Nerven gehen, ist wichtig für die Urlaubsstimmung und für das Funktionieren eines guten Bordbetriebes. Dennoch muss vor dem Ablegen geklärt sein, wer der Kapitän und damit der Chef an Bord ist. Lässt sich diese Frage nicht eindeutig klären, weil es gleich mehrere Alphatiere auf dem Boot gibt oder aber niemand die Verantwortung tragen will, dann entscheidet über die seemännischen Vorgänge der jeweils am Steuer agierende Schiffsführer.
Er steuert das Schiff und gibt für die Fahrt oder das Anlegen Anweisungen an die Crewmitglieder, die unbedingt auszuführen sind - ohne Diskussion!

Der Kapitän (oder Steuerer) muss ja nicht über die Zusammensetzung des Bordspeiseplanes bestimmen oder darüber, welche Likörsorte in abendlicher Runde auf den Tisch kommt. Aber er gibt die maritimen Kommandos.
Er entscheidet, auf welcher Seite der Schleuse angelegt wird und wann die Fender nach dem Ablegen wieder eingeholt werden. 
Je größer die Crew, desto mehr unterschiedliche Meinungen über andere Unternehmungen an Bord oder Land wird es geben. Hier ist es wichtig, dass jeder zu seinem Recht kommt.
Das trifft auch für den Speiseplan zu. Wir handhaben es beispielsweise so, dass jeder mal mit Kochen und Abwaschen an der Reihe ist.
Bewährt hat sich in unseren wechselnden Mannschaften auch die Festlegung oder Wahl eines Bordzahlmeisters oder einer Bordzahlmeisterin. Diese verwalten vom ersten Tag an die Gemeinschaftskasse, bezahlen daraus den Einkauf für die Kombüse, die Liegeplatzgebühren und das Tanken. In einem kleinen Kassenbuch wird alles festgehalten, so dass die Vorgänge für jedes Crewmitglied transparent sind.

 

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